Der Umwelt zuliebe: Ökostrom für Tripsdrill

Das Thema Nachhaltigkeit ist derzeit in aller Munde. Kein Wunder also, dass man sich auch im Erlebnispark Tripsdrill Gedanken dazu macht. Denn für den Betrieb der über 100 Attraktionen, der Gastronomie und des neuen Übernachtungsressorts wird jedes Jahr mehr als ein Megawatt an Strom benötigt. Nun hat sich die Betreiberfamilie Fischer der Umwelt zuliebe für Ökostrom aus der Region entschieden und einen 3-Jahresvertrag abgeschlossen: Künftig bezieht Tripsdrill seine Energie zu einhundert Prozent von den Elektrizitätswerken Schönau (EWS Schönau).

Neue Wege gehen

Tripsdrill geht in der Freizeitbranche schon immer gern neue Wege. In vielen Angelegenheiten, beispielsweise bei der Entwicklung von Attraktionen, hat bereits Gründervater Kurt Fischer eine wichtige Pionierrolle eingenommen. Fahrattraktionen von der Stange – Fehlanzeige. Und auch das Thema Natur wird im Parkkonzept des Familienunternehmens Tripsdrill seit Anbeginn besonders hervorgehoben. Im Erlebnispark achtet man auf natürliche Baumaterialien, wie Holz oder Sandstein. Alle Attraktionen, auch die große Holzachterbahn, sind zudem harmonisch in die bestehende Landschaft integriert. Ebenso werden im Wildparadies, einem FFH-Landschaftsschutzgebiet, die neuen Übernachtungsmöglichkeiten sorgfältig im Einklang mit der Natur erbaut. Für die Baumhäuser werden beispielsweise spezielle Schraubfundamente eingesetzt anstelle von herkömmlichen Betonfundamenten. Die Warmwasseraufbereitung des Sanitärgebäudes läuft außerdem über Solarzellen. „Nachhaltigkeit ist für uns ein wichtiger Bereich“, da ist sich das Geschäftsführer-Trio Helmut, Roland und Dieter Fischer einig „und so lag die Entscheidung für einen Ökostromanbieter aus der Region für uns auf der Hand“.

Eine Entscheidung für die Zukunft

„Hier schauen wir als Schwaben auch nicht auf den Cent.“ betont Helmut Fischer, der künftig für die Energieversorgung jedes Jahr einen 5-stelligen Betrag mehr in die Hand nehmen wird. „Aber wir haben uns bewusst dafür entschieden. Der Betrag kommt der Förderung regenerativer Energien zugute und in diese Nachhaltigkeit investieren wir gern. Schließlich geht es um die Zukunft unserer Kinder“, so Helmut Fischer. Dass die Wahl auf die Elektrizitätswerke Schönau fiel, ist kein Zufall. In Tripsdrill legt man seit jeher Wert auf Regionalität – ob bei der Thematisierung der Attraktionen oder in der Gastronomie. „Da kamen für unsere Überlegungen in Sachen Stromlieferanten nicht viele Anbieter in Frage. Und ihr guter Ruf eilt der EWS Schönau weit voraus. Wir wissen wo und wie der Strom erzeugt wird und vor allem, dass wir damit der Natur etwas Gutes tun“, so Fischer weiter.

Elektrizitätswerke Schönau

Mit ihrer Leitlinie atomstromlos. klimafreundlich. bürgereigen. haben sich die Elektrizitätswerke Schönau weit über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Das familiengeführte Unternehmen entstand aus einer Bürgerinitiative und ist mittlerweile Träger verschiedenster Umwelt und Innovationspreise. Erst kürzlich wurde Geschäftsführerin Ursula Sladek mit dem „Umwelt-Oscar“, (Goldman Environmental Prize) ausgezeichnet für ihre Bemühungen um nachhaltige und dezentrale Energieversorgung. Eine Reihe namhafter Unternehmen zählt bereits zum Kundenkreis des Energieversorgers, darunter die Alnatura GmbH oder die Alfred Ritter GmbH & Co.KG. Geschäftsführer der EWS Vertriebs GmbH Sebastian Sladek: „Wir freuen uns, mit Tripsdrill nun auch einen großen Kunden aus der Freizeitparkbranche in unseren Reihen zu haben. Es macht uns sehr stolz, dass immer mehr Unternehmer von unserer Sache überzeugt sind und einen neuen Weg einschlagen.“ Weitere Informationen unter www.ews-schoenau.de.