FORT FUN: Cameron Can gewinnen Bandcontest am 19.Juni

Ein ganzer Freizeitpark rockt • Cameron Can gewinnen Contest für Nachwuchsbands • Wingenfelder & Wingenfelder als Schirmherren und Headliner

 

Bestwig, 19. Juni 2010 – Der beliebte Freizeitpark im Sauerland hat für die Saison 2010 ein neues Event kreiert: „Fette Töne – fette Rides“, welches am Samstag viele Musiker in den Park lockte. Das Besondere an diesem Tag war die Kombination aus dem klassischen Freizeitparkangebot und einem Musikfestival der anderen Art. Denn neben einer DJ Area, dem Auftritt der Band „El Rio Trio“ und den Headlinern „Wingenfelder & Wingenfelder“ (ehemals Stimme und Sound von Fury in the Slaughterhouse), gab es einen Nachwuchscontest für Bands, bei dem die „Fettesten Töne NRWs“ gesucht wurden.

Bis zum 28. Mai konnten sich die Bands im FORT FUN für diesen Wettbewerb bewerben und unter allen Kandidaten wurden die 8 besten ausgesucht und zum großen Live-Contest am 19. Juni in den Park eingeladen. Die Teilnahme lohnte sich: den Gewinnern winkte 1 Tag im Produktionsstudio von Jens Krause (Produzent u.a. von Fury in the Slaughterhouse und Culture Pearls) und ein professionelles Fotoshooting mit Thorsten Wingenfelder. Die Künstler traten auf zwei gegenüberliegenden Bühnen im direkten Vergleich gegeneinander an und stellten sich sowohl dem Publikum als auch einer Jury, die im Übrigen mit Thorsten Wingenfelder prominent besetzt war.

 

 

Eine bunte Mischung an Bands kämpfte um den Titel „die fettesten Töne NRWs“. Von hart wie Cameron Can aus Brilon, die mit ihrer energiegeladenen Bühnenshow und ihrem charismatischen Frontmann die Menge zum Toben brachten, bis zart wie Sirion Velvet aus Köln, mit ihren be- und verzaubernden Jazzpop-Songs und einer reizenden Frontfrau mit betörender Stimme. Thorsten Wingenfelder erklärte als Jurymitglied, dass bei einem Bandcontest die Musikrichtung nicht das Ausschlaggebende ist. „Wichtig ist, dass die Band es schafft, das Publikum zu berühren, dann haben sie etwas richtig gemacht“, gibt er den Künstlern als Tipp mit auf den Weg. „Junge Bands haben es heutzutage sehr schwer Fuß zu fassen, daher macht es mir Spaß eine Form der Förderung bieten zu können.“

 

 

Ein Geheimtipp waren MMM aus Iserlohn, die schon Erfolge als beste Gruppe des Kinderkanals feiern konnten. Die drei jungen Frontfrauen haben mit ihren fetzigen Songs besonders den Konzertveranstalter und zweites Jurymitglied Gisbert Kemmerling beeindruckt. So bot er ihnen nach dem Ausscheiden gegen Accord on bleu aus Arnsberg an, sie als Support-Act auf eines seiner Konzerte einzuladen. Accord on bleu starteten mit einem Handicap, denn beide Sänger waren verhindert und konnten nicht am Contest teilnehmen. Die Jungs machten allerdings aus der vermeintlichen Schwäche eine Stärke. Sie teilten die Gesangsposition einfach unter den übrigen Bandmitgliedern auf, so dass man gar nicht gemerkt hätte, dass die Sänger im Line-Up fehlten. Die Jury begeisterte vor allen Dingen die Energie und die Leidenschaft mit der Accord on bleu loslegten.

 

 

Die fettesten Töne wurden schließlich Cameron Can, die besonders mit ihrer wilden Bühnenshow zu überzeugen wussten und sich somit gegen Accord on bleu im Finale durchsetzen konnten. Sie können sich über ein Gesamtpaket mit Fotoshooting und einem Tag im professionellen Tonstudio mit Produzent und Pop-Akademie-Dozent Jens Krause freuen. Thorsten Wingenfelder wird selbst das Fotoshooting durchführen und stellt sensationelle Bilder in Aussicht. Im Tonstudio wird Produzent und Popinstitut-Dozent Jens Krause intensiv mit der Band arbeiten, um das Beste aus ihnen herauszukitzeln und ihnen bei der Weiterentwicklung ihres Sounds mit jahrelanger Erfahrung zur Seite stehen. „Ich bin begeistert von soviel Energie, das hat mich richtig mitgerissen, da steckt eine Menge Leidenschaft hinter“, attestiert Gisbert Kemmerling der jungen Band. „Von denen werden wir sicher noch etwas hören“, stimmt Thorsten Wingenfelder dem zu. Accord on bleu gingen aber auch nicht ganz leer aus. Konzertveranstalter Gisbert Kemmerling war auch von ihrem Auftritt so überzeugt, dass er ihnen anbot bei der Familie Popolski anzufragen, ob Accord on bleu bei dem Auftritt der Popolskis am 10. Juli im FORT FUN Abenteuerland als ihre Vorband auftreten können.

 

Im Anschluss an den Wettbewerb heizten El Rio Trio, ein Rockabilly-Quartett aus Amsterdam, dem Publikum mit einer wilden Mischung aus klassischem Rockabilly-Sound ein. Die vier Holländer gaben alles auf der Bühne und rockten ihre Fans mit E-Gitarre, Akustik-Gitarre, Kontrabass und Schlagzeug.

 

 

Als letzte „Newcomer-Band“ des Abends spielten Wingenfelder & Wingenfelder im FORT FUN Abenteuerland ihren erst zweiten Gig. Dennoch sammelten sich die Besucher schon vor der Bühne, bevor das El Rio Trio aufgehört hatte. Dies zeigte eindrucksvoll, welche großen Fußspuren die Wingenfelder mit „Fury in the Slaughterhouse“ in der deutschen Rocklandschaft hinterlassen haben. Wie die Brüder Wingenfelder schon im Interview angekündigt hatten, experimentieren sie derzeit noch viel bei ihrem neuen Projekt. Insgesamt gehen sie laut Thorsten Wingenfelder vor allem mehr in die Tiefe und Breite. So gehören zum neuen Repertoire beispielsweise auch einige Songs in deutscher Sprache. Kai Wingenfelder dazu: „Erstmal ist es komisch auf Deutsch zu singen, wenn man es lange nicht gemacht hat, aber man gewöhnt sich recht schnell daran und es macht Spaß.“ Dass die Wingenfelder das bei den Newcomer-Bands oft angemahnte Songwriting verinnerlicht haben, zeigten sie daraufhin mit einem breiten Angebot an neuen Stücken und alten Klassikern. Aufgelockert durch kleine Geschichten über die Ursprünge der Songs, schafften es die Wingenfelder mühelos, das Publikum vom ersten Ton an mitzureißen.